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Izmir in der TürkeiDonnerstag, der 19. November Hatten wir die Sonne gebucht? Und wieder ging sie an Steuerbordseite auf! Wir befanden uns von Athen kommend in der Ägäis. Vor uns lagen bereits die Ausläufer der drittgrößten Stadt der Türkei, Izmir. Eine morgendliche Frische von nur 11°C wehte von den umliegenden Bergen herunter.
Aber mit dem steigenden Sonnenstand sollte sich diese stetig erhöhten. 6.57 Uhr! Wo war die Sonne? Es war keine Wolke am Himmel! Erst um 7.30 Uhr mit festmachen im Hafen von Izmir erschien Sie hinter den Bergen. Bereits um 9 Uhr verließen wir das Schiff, die Erkundung von Izmir begann. Wieder auf eigene Faust! Der Kreuzfahrtterminal lag ca. 3 km vom Zentrum entfernt. Nach verlassen der Norwegian Jade wurden wir sogleich von von Taxi- und Droschkenfahrer in Empfang genommen. Jeder bot seine Dienste an. Für 10 Euro mit diesen Verkehrsmitteln, alternativ mit der Fähre oder zu Fuß bis in die Innenstadt. Letzteres war dann auch unser Fortbewegungsmittel. Immer am Wasser entlang bis zum Konak-Park. Ein schöner ruhiger Weg, etwas Abseits der Hauptstraße. Dort befindet sich auch der Uhrenturm, eines der Wahrzeichen der Stadt. Nicht weit entfernt der Basar. Wie in orientalischen Ländern üblich, ein Wirrwarr aus kleinen Gassen, Menschenmassen und Händlern, die einen davon überzeugen wollten, ihr Geschäft zu betreten. Man fällt ja nicht auf als Tourist! Gegen 14 Uhr ging es den ruhigen Fußweg entlang des Wassers zurück zur Norwegian Jade. Diese erreichten wir gegen 15 Uhr. Um 17 Uhr zeitgleich mit dem Sonnenuntergang legten wir wieder ab, Richtung Alexandria in Ägypten. Vor uns lagen 590 Seemeilen, sowie ein weiterer Tag auf See.
Anmerkung zum Tag: Auf Kreuzfahrtschiffen leben mehrere Tausend Menschen auf engsten Raum zusammen. Schnell können sich ansteckende Krankheiten ausbreiten. Daher ist es schon seit einiger Zeit auf Schiffen der NCL Gang und Gebe vielerorts mit Desinfektionsmittel konfrontiert zu werden. Restaurantbesuche, Einchecken in Schiff sind erst nach der "obligatorischen" Händedesinfektion möglich.
Doch ab dem 19.11. gab es auf
unserem Schiff weitere Verschärfungen! So wurde die Selbstbedienung
eingestellt. Selbst die Automatengetränke wurden von Personal in
Handschuhen gereicht. In Restaurants fehlten die für jeden
zugänglichen Ketchupflaschen. Speisekarten wurden nach Benutzung
desinfiziert. Gründe für die Hygieneverschärfungen waren bisher
Spekulation. Antworten sollten die nächsten Tage bringen! |
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