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Mit der MSC Poesia in Torshavn auf den Färöer InselnAusgeschlafen! Über Nacht wurde die Uhr eine Stund zurückgestellt! Wir durften dadurch eine Stunde länger schlafen. Von Bergen kommend fuhr die Poesia Kurs West Richtung Torshavn. Das Schiff befand sich zwischen den Shetland Inseln, ein Ziel auf der Rückreise von Island, und den Färöerinseln.
Mit einer Geschwindigkeit von 18 kn war das Kreuzfahrtschiff unterwegs. Der Wind blies kräftig, die Temperatur lag bei 7°C. Es war 6.30 Uhr. Die Sonne war bereits vor fast 3 Stunden aufgegangen. Gezeigt hatte sie sich bisher allerdings nicht. Das Wetter war über Nacht trocken geblieben. Pünktlich, wie im Tagesprogramm beschrieben, kamen gegen 9.00 Uhr die ersten Silhouetten der Inselgruppe in Sicht. Durch den Nolsoyfjord fuhr die MSC Poesia Richtung Torshavn. Rechts die Insel Nolsoy, links die größte Insel der Färöer Inseln, “Streymoy“, auf der auch unser Ziel, der Hafen der Inselhauptstadt Torshavn lag. Schon eine Stunde früher, als geplant erreichten wir den Hafen. Selbst die Sonne zeigte sich sporadisch. Der angekündigte Regen blieb bisher aus. Punkt 13.00 Uhr verließen wir das Schiff. Unser erster gebuchter Ausflug begann! Mit dem Bus in 4,5 Stunden durch das „nördliche Eysturoy“. Ein schöner Ausflug mit französischen, englischen und natürlich deutschen Ausflüglern.
Über den höchsten Berg der Färöer ging es dann zurück zur Poesia nach Torshavn. Um 18.00 Uhr durften wir auf unsere Bitte noch im Ort aussteigen. Wenige Minuten hatten wir Zeit, um zumindest noch einige Fotos der bekannten bunter Häuser mit Grasdächern in der Altstadt zu machen. Und diese wieder bei Sonnenschein! Denn im Osten der Insel war das Wetter nicht so wolkenverhangen wie an der Westküste, mehr ein Mix aus Wolkenfeldern und Sonne. Und was hatten wir gelernt bei unserem Ausflug? Es gibt auf der Insel keinen natürlichen Baumbestand. Trotzdem ist die Insel grün. Und überall Schafe, die einmal die Haupteinnahmequelle der Färöer Inseln waren. Zudem gibt es keinen Tidenhub zwischen Ebbe und Flut. Und es regnet an 260 Tagen im Jahr. Die ganze Insel ist von Rinnsalen, Bächen und Wasserfällen gekennzeichnet.
Bei schönstem Wetter verabschiedete sich die Poesia wie in jedem Hafen mit Tönen aus dem Nebelhorn, und nahm vorbeifahrend an der Autofähre Norröna Kurs auf Akureyri, dem ersten Stopp auf Island. Aber erst einmal lag ein weiterer Seetag vor uns, bis wir nach 482 sm am 28.5 Island erreichen sollten. Für den Seetag waren wieder Temperaturen von 4°-10°C angekündigt. Bewölkung, aber kein Regen! Am Abend mussten wir uns zwischen „Stars am Broadway“ im Theater, und Champions League (Finale der Frauen im Fußball, Potsdam gegen Lyon) entscheiden. Theater war schön, Potsdam hat leider verloren. Wieder wurde uns eine Stunde geschenkt, um Mitternacht durften wir die Uhren erneut um eine Stunde zurückstellen. Reiseverlauf der
Kreuzfahrt mit der MSC Poesia "Rund um Island" |
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