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MSC Poesia auf Reede vor Isafjordur in IslandEs war Sonntag der 29 Mai. Die MSC Poesia steuerte von Akureyri kommend den Hafen von Isafjordur an. Wie die letzten Nächte blieb es auch dieses Mal fast taghell. Kein Wunder, nicht einmal 2,5 Stunden lagen zwischen Sonnenuntergang und Sonnenaufgang um 2.40 Uhr. Gegen 6.00 Uhr Ortszeit brachte uns das Schiff ein zweites Mal knapp über den Polarkreis, um anschließend an der nordwestlichsten Stelle Islands die Halbinsel zu umrunden, und in den Isafjordurfjord einzufahren. Dort kamen auch wieder die schneebedeckten Berge in Sicht. Die See war gegen alle Befürchtungen und trotz der stürmischen Winde recht ruhig, die Temperaturen lagen am Morgen bei frischen 4°C.
Pünktlich gegen 9.00 Uhr lag die MSC Poesia in Isafjördur auf Reede. Die Ausschiffung der Gäste mit den Tenderbooten begann zügig. Zuerst die Ausflügler der gebuchten Touren, anschließend die Individualgäste. Zum ersten Mal gab es für uns getrennte Ausflüge. Zum einen ein „Bootsfahrt zur Insel Vigur“, und etwas bequemer: eine Busfahrt mit dem Titel „Isafjördur – Alltag und Kultur“. Beides Halbtagsausflüge, beide vormittags. So hatten wir auch keine Probleme schnell an Land zu kommen. Island zeigte sich vom Wetter, so wie man es sich vorstellt: kalter Wind, Regen, Graupel und Schneegestöber! Zu den Ausflügen: Bootsfahrt zur Insel Vigur: Alleine die Fahrt dorthin war es Wert, diese Reise zu buchen. Das kleine Boot peitschte mit hoher Geschwindigkeit durch die Wellen, tauchte manchmal etwas „tiefer ins Meer“ ein. Man merkte jede Welle und manchmal auch etwas „mehr“! Auf Vigur erwartete uns ein scharfer, kalter Wind, sowie Graupelschauer. Eine Führerin erklärte bei einem „recht kurzen“ Rundgang die verschiedenen Vogelarten, die auf der Insel brüteten.
Anschließend gab es Kaffee und Kuchen. Natürlich konnte man auch auf eigene Faust, und nur auf den vorgegebenen Wegen die Enten beobachten. Das hört sich erst einmal nicht so spektakulär an. Aber wenn man bedenkt, dass überall Köpfe aus geschützten Mulden schauten, und dort eng an eng Enten brüteten, dann wusste man, dass man sich auf einer schützenwerten Insel befand. Und wenn dann auch noch eine Kolonie von Papageientauschern einen umkreiste, dann hatte sich dieser einmalige Ausflug gelohnt. Wie schon auf der Hinfahrt ging es mit dem Boot zurück, wieder jede Welle mitnehmend, und vorbei an der auf Reede liegenden Poesia.
Isafjördur selbst hat ca. 4000 Einwohner. Sehenswert sind die für Island typisch bunten Häuser der Altstadt, sowie das bereits erwähnte maritime Museum. Im angrenzenden Park befinden sich 2 Walknochen, die zu einem Tor zusammengestellt wurden.
Oberhalb der Stadt gibt es eine schöne Aussicht über den Fjord und die Bucht. Und natürlich das dann auf Reede liegende Kreuzfahrtschiff. Und ganz wichtig: In der Touristeninfo gab es einen schnellen Internetzugang. Und das auch noch kostenlos! Kurz nach 17.00 Uhr wurden die Anker eingeholt. Die MSC Poesia setzte ihre Reise fort. Weitere 198 sm bis zum nächsten Ziel lagen vor uns. Nach verlassen des Fjords drehte das Schiff Richtung Süd, mit Ziel Reykjavik. Am Abend gab es die Show „SAM“ mit amerikanischer Musik im Theater Carlo Felice! Die Sonne ging an diesem Tag gar nicht unter. Laut Tagesprogramm erst um 0.06 Uhr. Reiseverlauf der
Kreuzfahrt mit der MSC Poesia "Rund um Island"
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