Ferienwohnung Dorum Neufeld Kreuzfahrt mit der Brilliance of the Seas

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Allgemeines zur Kreuzfahrt mit der "Brilliance of the Seas" durch die "Emirate"

Allgemeines zum Schiff, der Organisation und zum Tagesablauf

Jede Reederei hat ihre speziellen Abläufe an Bord entwickelt. Die ähneln sich teilweise mit denen anderer Schiffe, können aber auch gleich oder völlig unterschiedlich sein.

So war die Einschiffung für uns völlig unproblematisch. Da wir recht früh angereist waren, gab es kein Gedränge. Von der Reederei hatten wir, wenn auch erst 2 Tage vor Reisebeginn, alle Unterlagen, und selbst Kofferaufhänger per Email zugesandt bekommen. Zwar konnten wir unser Bordmanifest noch rechtzeitig über das Internet eingeben! Aber mehr als den Status „in Bearbeitung“ kam dabei nicht mehr raus! Es gab keine Bestätigung zum Ausdrucken, um an der „Schnelleinschiffung“ teilzunehmen!

Brilliance of the Seas in Muscat

Unsere handschriftlichen Unterlagen reichten aber völlig aus, um zügig Einzuschiffen. Schnell noch das obligatorische Erkennungsfoto, und wir erhielten unsere Bordkarten. Da das Schiff einer englischsprachigen Reederei gehörte, war die Bordsprache Englisch. Alle Ansagen erfolgten aber auch in Deutsch. Wie üblich auf Kreuzfahrtschiffen, war auch auf diesem Schiff die Bordkarte alleiniges Zahlungsmittel, wobei in US$ abgerechnet wurde. Nutzen konnte man die Karte an Bord in den verschiedensten Shops, im Casino, in den Spezialitätenrestaurants und vieles mehr. Auch gebuchte Ausflüge und Getränke wurden über das Bordkonto abgerechnet.

Einschiffung

Essen gab es, wie auf Kreuzfahrtschiffen üblich, reichlich! So standen ein Buffetrestaurant, das tagsüber und bis spät in die Abendstunden fast durchgängig geöffnet war, für Feinschmecker ein kostenloses Bedienrestaurant sowie 2 Bezahlrestaurants (Steaks oder italienische Küche) zur Verfügung! Wasser, Eistee, Kaffee, Tee und gesüßtes Fruchtwasser waren inklusiv.

Alle anderen Getränke wie Cola, Sprite, Bier und andere Alkoholika  mussten bezahlt werden. An Bord waren ca. 2000 Gäste aus ungefähr 60 Nationen. Wobei Engländer ¼ aller Gäste ausmachten. Amerikaner waren mit ca. 280, Deutsche mit 190 Personen als zweit- und drittgrößte Nationen vertreten. Das Alter der Gäste war von jung bis alt, wobei nicht wie auf anderen Kreuzfahrten, die wir bisher erlebt hatten, Rentner die allergrößte Personengruppe bildeten.

Von Royal Caribbean wurden auch deutsche Ausflüge in den Städten, die die Brilliance of the Seas auf der Kreuzfahrt anlief angeboten. Diese waren aber sehr überschaubar! Tipp: Wem ein Ausflug mit englisch sprechenden Reiserleiter nichts ausmacht, der sollte sich auch das englischsprachige Ausflugsprogramm anschauen. Und wer die Möglichkeit hat, sollte auch vorab über das Internet Ausflüge buchen. Denn oft sind begehrte Ausflüge schnell ausgebucht. Da wir erst vier Tage vor Kreuzfahrtbeginn unsere Reiseunterlagen erhielten, hatten wir diese Möglichkeit nicht mehr. Wir konnten aber nach der Einschiffung alle unserer ausgewählten Ausflüge buchen, und erhielten auch sofort unsere Tickets!

Die Reieroute der Brilliance of the SeasBeim Verlassen des Schiffes gab es im Emirat Fujairah und in Muscat im Sultanat Oman „Visa- oder Einreisekarten“. Diese mussten bei der Passkontrolle vorgezeigt, und bei betreten des Schiffes wieder abgegeben werden. So konnten wir unkompliziert und ohne weitere Formalitäten, ob privat oder als Reisegruppe einreisen, und uns dort frei bewegen.

Das Unterhaltungsprogramm an Bord war vielfältig. Täglich wechselnde Kurse und Veranstaltungen wurden angeboten. Im Casino konnte jeder sein Glück versuchen. Für Kinder gab es im hinteren Bereich des Schiffes ein eigenes Becken, Rutsche, Minigolf, eine Kletterwand und vieles mehr. 1 Pool im Außenbereich, sowie ein weiterer überdachter, dem bei Bedarf auch das Dach geöffnet werden konnte, standen zur Verfügung! Sonne, Spa-Bereich und Fitnesscenter, und natürlich das Theater rundeten das vielfältige Angebot ab.  Das gesamte Tagesprogramm konnte man einem allabendlich auf die Kabine gebrachten deutschsprachigen Faltblatt entnehmen.

In der Kabine selbst gab es einen Fernseher, der einige wenige internationale Programme (in der Mehrzahl Nachrichten) ausstrahlte. Deutschsprachige Sender suchten wir vergebens. Außerdem gab es noch das Bordprogramm, das auf den verschiedensten Kanälen über das Bordleben, Ausflüge und der aktuellen Position des Reiseverlaufs berichtete. Zudem gab es täglich einen Film in mehreren Sprachen zu sehen, so auch in Deutsch!

Hotel Burj Al ArabWie schon geschrieben, hat jede Reederei eigene Kreuzfahrtregeln. Royal Caribbean lässt die Entscheidung über die Verteilung, nicht aber unbedingt über die Höhe des Trinkgeldes beim Gast. So kann der Gast durch ein Formular Royal Caribbean beauftragen die tägliche Summe von 10,65 US$ auf Zimmer- und Restaurant nach einem festgelegten Schlüssel zu verteilen. Es steht dem Gast aber auch frei, den Betrag selbstständig zu verteilen. Überzeugt hat uns diese Regelung aber auch nicht so richtig! Wenn man schon frei in der Vergabe von Trinkgeldern ist, wozu dann noch Empfehlungen über die Höhe. Besser wäre, wenn das Personal „vernünftig bezahlt“ wird, das Trinkgeld ein „Zusatzbonbon“ für gute Arbeit wäre, und nicht Teil des Gehaltes, dass der Gast zahlen muss!

Auch wenn wir erst nach der Hälfte der Reise erkannten, wie wir dem Servicepersonal ungesehen mitteilen konnten, dass das Zimmer gemacht, die Handtücher getauscht werden sollten, war bis dahin spätestens am Mittag alles geputzt, die Betten gemacht. Wer möchte nicht auch auf Reisen die aktuellsten Informationen erhalten. Auf dem Schiff gab es natürlich auch Internetverbindungen. Wahlweise über Terminals, oder in bestimmten Bereichen des Schiffes über WLAN mit dem eigenen Laptop. Die Kosten lagen mit 60 US$ für eine Stunde nach unserem Geschmack recht hoch. Wir nutzten lieber für den Emailabruf Internetcafes in den Städten. So zum Beispiel im Hafen von Muscat im Oman für 3 US$ in der Stunde, also 1/20tel  der Kosten auf dem Schiff. In Abu Dhabi wurde uns sogar der eigene private Laptop zur kostenlosen Nutzung zur Verfügung gestellt.

Wir waren Mitte Dezember mit der Brilliance of the Seas auf Kreuzfahrt, Die ideale Reisezeit in dieser Region. Saison ist von September bis Mai. Die Temperaturenlagen durchgehend um 25°C, nachts um 20°C. Wolkenlos, nur geringer Wind, und glatte See. Das wir uns auf dem Meer befanden, war nie zu merken. Ideales Wetter für Ausflüge, auch wenn es bei direkter Sonneneinstrahlung doch recht heiß wurde. Aber Temperaturempfindungen sind ja unterschiedlich. Denn die meisten Liegestühle auf den Sonnendecks des Schiffes waren schon früh am Morgen, und dann bis Sonnenuntergang belegt.

Feiern auf der Brilliance of the SeasWelche Kabinenkategorie gebucht wird, muss natürlich jeder selbst entscheiden. Im Dezember ging während unserer Kreuzfahrt die Sonne gegen 6.45 Uhr auf, und gegen 17.00 Uhr wieder unter. Bis auf einen Seetag lag die Brilliance of the Seas tagsüber in Häfen. Üblicherweise sind die Tage durch Ausflüge oder Stadtbesuche ausgefüllt. So bleibt der Balkon nur für einen Seetag und die dunklen Abende.

Wir hatten bereits alle Kabinenkategorien ausprobiert, und wollen jetzt eine Balkonkabine nicht mehr missen. Auf dieser Reise spielte zudem das Wetter und die Temperaturen mit. Was gibt es schöneres, als Nachts bei geöffneter Balkontür das gleichmäßige Rauschen der Bugwelle zu hören. Oder morgens, grade aufgewacht, dem Sonnenaufgang zuzusehen.

Reiseverlauf der Kreuzfahrt entlang der arabischen Emirate mit der "Brilliance of the Seas"
Anreise Frankfurt - Anreise Abu Dhabi - Hoteltag in Abu Dhabi im Emirates Palace - Beginn der Kreuzfahrt in Dubai - Emirat Fujairah - Muscat im Oman - 2. Tag im Oman - Seetag zwischen Muscat und Abu Dhabi - Abu Dhabi - Dubai - Kreuzfahrtende und Rückreise

Die Nutzung und Veröffentlichung der Karte " Arabische Emirate" erfolgt mit Genehmigung der clevertours.com GmbH (REWE Group),
Humboldtstraße140, 51149 Köln, Frau Hilde Röpke vom 12. Januar 2012

 

 

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© Dieter Dobbrunz