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Museum Burg BederkesaIn Bad Bederkesa können Sie das Museum Burg Bederkesa besuchen, das während des gesamten Jahres außer Montag jeden Tag geöffnet hat. Ganz besonders widmet sich das Museum der Archäologie.
Die Burg Bederkesa hat eine interessante Geschichte, die bis zur Zeit der Ritter in das 12. Jahrhundert zurückreicht. Jedoch war lange Zeit nie annähernd bekannt, wie wohl die Burg zu der Zeit ausgesehen haben mag. So stammt die erste Bildkarte aus den Anfängen des 17. Jahrhunderts. Zu dieser Zeit war der Treppenturm allerdings noch nicht errichtet, so dass dieser auf den Kupferstichen nicht zu sehen ist. Es folgten viele abwechslungsreiche Jahrzehnte, so dass von der einstigen Magie der Burg nicht mehr viel zu spüren war. So war sie dem endgültigen Verfall nahe und sollte einem modernen Gebäude weichen. Nach dem Erwerb durch den damaligen Landkreis konnten die Restaurierung und die Rekonstruktion in Gang gesetzt werden. Anschließend wurde die Burg dem jetzigen Verwendungszweck zugeführt. Im Cuxhavener Land gibt es zahlreiche Fundplätze, die viele Geschichten aus alter Zeit erzählen. So spiegeln sich heute in der Ausstellung des Museums Burg Bederkesa stets drei große Schwerpunktthemen wieder. Jedoch geht es in der Hauptsache darum, dass geschildert wird, wie das Leben einst gewesen ist.
Zu den Themen gehört das Dorf Feddersen Wierde in der Zeit vom 1. Jahrhundert vor Chr. bis zum 5. Jahrhundert nach Chr. Gelegen ist das Dorf in der Marsch. Die Gräberfelder des 4. und 5. Jahrhunderts, die in der Marsch bei Wremen liegen, tragen den Beinamen Fallward. Ein wichtiges Gebiet ist dabei auch Flögeln. Dabei geht es darum, wie sich eine Siedlungskammer seit der Jungsteinzeit entwickelt hat. Diese Kammer liegt auf der Geest. Außerdem wird in dem Museum auf die Geschichte der Region geschaut. Betrachtet wird ebenfalls der Naturraum in dem Dreieck von Elbe und Weser. Nach dem Museumsbesuch empfehlen wir noch einen schönen Spaziergang. Umrunden Sie den Bederkesaer See auf einem ca. 7 km langen Rundweg. Der Weg beginnt am Hafen am Elbe-Weser-Verbindugskanal, direkt neben der Burg Bederkesa. Erleben Sie die abwechslungsreiche Natur hautnah.
Auf dem Schutzdeich können Sie trockenen Fußes durch Auwald, Sumpf- und Schilfgebiete erwandern. Mehrer Bänke stehen zum verweilen am Schutzdeich. An mehreren Schautafeln werden Ihnen die Pflanzen- und Tierwelt, sowie die Naturschutzansprüche für das Gebiet beschrieben. Von zwei Aussichttürmen haben Sie einen schönen Blick über den See, auf Bad Bederkesa sowie die angrenzen Schutzgebiete. Und wer noch mehr Ausdauer hat kann noch einen 4 km kurzen Waldspaziergang im Holzurburger Wald unternehmen. Ein ca. 4 km kurzer Weg führt entlang sandiger Ablagerungen, ehemaliger baumloser Moor- und bewaldeten Geestflächen. Am Weg liegt auch eine frühgeschichtliche Wallanlage, die seit etwa 1900 als "Holzurburg" bezeichnet wird. Nach neuesten Untersuchungen gehörte sie zu den größten Befestigungen Norddeutschlands. Sie wurde bis in das 14. Jahrhundert genutzt. Besuchen Sie neben dem
Museum Burg Bederkesa auch den See, und Sie werden einen interessanten Tag
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