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Die Geeste im Cuxhavener LandDer östliche Nebenfluss der Weser ist der Fluss Geeste. Er entspringt in der Nähe von Hipstedt. Mit einer Gesamtlänge von 74 km ist die Geeste der kürzeste Fluss im Elbe-Weser-Dreieck.
Trotz seines Namens fließt der Fluss nicht durch ein Geestgebiet sondern ausschließlich durch Marschland. Von seinen 74 km Gesamtlänge sind nur 25 km im Unterlauf des Flusses schiffbar. Die ökologische Aufgabe der Geeste ist die Entwässerung des sumpfigen Marschlandes. Um diese Aufgabe zu optimieren, ist der Fluss in weiten Teilen begradigt worden. Aufgrund der Begradigung wird die Strömungsgeschwindigkeit des Flusses erhöht und es kommt zum schnelleren Abtransport des Entwässerungswassers.
Auf der entwässerten Flusslandschaft ist ausgedehnter Grünland- und Ackerbau möglich. Eine weitere wirtschaftliche Einnahmequelle sind Feriengäste, die mit ihren Sportbooten die Geeste befahren. Die Geeste ist in seinem Unterlauf unverändert geblieben. Sie schlängelt sich in 5 Flussschleifen durch die Stadt Bremerhaven bevor er in die Weser mündet. Gut zu sehen ist dieses aus den obersten Etagen des Columbuscenters. In Bremerhaven trennt die Geeste die Hafenanlagen des Fischereihafens sowie des Handelshafens von den andern Hafengebieten. Um das Hinterland der Geeste zu schützen
wurde 1961 ein Sturmflutsperrwerk unter der Kennedybrücke in Bremerhaven gebaut.
Im Fall einer Sturmflut werden die Fluttore des Sperrwerks geschlossen und
verhindern die Überschwemmung der Flussmündung und des Hinterlandes durch die
Sturmwellen |
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