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Eine Reise durch das Cuxhavener LandAusgangspunk war unsere Ferienwohnung im Nordseebad Dorum-Neufeld. Von hier sind schnell die Städte im Cuxhavener Land zu erreichen. Aber auch die viele touristische Angebote sind nicht weit entfernt. 1. Tag Unser erstes Ziel war die Moorbahn Ahlen - Falkenberg. Bei einer Fahrt durch das Moor wurden uns viele Informationen übermittelt. Der nächste Halt war dann schon Otterndorf. Die vielen historischen Gebäude in der historischen Altstadt luden zum verweilen ein. Aber die Zeit drängte, denn wir wollten uns ja noch vieles mehr anschauen. Schnell noch ein Spaziergang auf dem Elbdeich, die riesigen Schiffe beobachten, und dabei von der großen weiten Welt träumen.
Unsere Reise ging weiter, der Elbe Flussabwärts folgend bis hin zur Oste. Dort wollten wir das Ostespeerwerk für die Überquerung des Flusses nutzen, aber nicht ohne dieses vorher noch zu besichtigen. Dieses imposante Bauwerke wurde nach dem verheerenden Hochwasser von 1962 gebaut, um die Anlieger der Oste besser zu schützen. Gleich nebenan lag das Natureneum Niederelbe. Und da bot es sich an, auch dieses gleich zu besuchen. Das Natureneum informiert an vielen Beispielen und Fundstücken über das Leben in dieser Region; vor tausenden von Jahren und zur heutigen Zeit. Wussten Sie, das das Cuxhavener Land geografisch durch mehrere Flüsse begrenz wird? Das nächste Ziel unserer Reise war der "deutsche Olymp" in der Wingst. Die höchste Erhebung des Cuxhavener Landes. Über eine rekordverdächtige Steigung von 18% erreichten wir den Aussichtsturm, und wurden mit einer herrlichen Aussicht belohnt. Abwärts ging es für die Kinder über die Sommerrodelbahn, wir mit dem Auto. Treffpunkt war der Parkplatz des Zoos in der Wingst. Aus Zeitgründen konnten wir diesen leider nicht besuchen, denn wir wollten noch nach Hemmoor, zur historische Schwebefähre über die Oste. Nach einer Besichtigung dieses bereits über 100 Jahre alten Baudenkmals war der erste Tag unserer Reise durch das Cuxhavener Land auch schon fast zu Ende. Über den Steingarten von Lamstedt , schnell noch ein Foto des Bördemuseums im Ort, und dann zurück in das Nordseebad Dorum-Neufeld.
2. Tag Im südlichen Teil des Cuxhavener Landes haben wir uns die Städte Bremervörde, Beverstedt und Osterholz-Scharmbeck angesehen. Auch diese waren eine Reise wert, und boten viele interessante Sehenswürdigkeiten. Zu viele, um alle aufzuzählen. Für den Schluss hatten wir uns Worpswede ausgesucht., dieser im Teufelsmoor gelegenen Künstlerort. Vor mehr als 100 Jahren lebten hier viele heute noch bekannte Maler. Galerien prägen das Bild des Ortes. Kunstgegenstände und Bilder bekannter Künstler können Sie erwerben. Aber auch nur zum schauen sollten Sie Worpswede besuchen. Auf dem Weg Richtung Nordsee hielten wir noch kurz an einem Melkhus an, um uns zu stärken. 3. Tag Am dritten Tag blieben wir in der Nähe von Dorum-Neufeld. Das Cuxhavener Land wurde auf Radwanderwegen mit dem Fahrrad erkundet. Zuerst nach Cappel, die bekannte Arp-Schnitger-Orgel besichtigen, und natürlich dem Klang beim Spiel zuzuhören. Weiter fuhren wir nach Midlum zur Galerie Holländer Windmühle. Diese restaurierte Mühle wurde bis in die 60er Jahre betrieben, kann ebenfalls besucht werden. Auf unserer Fahrradtour ging es dann Richtung Bremerhaven. Der nächste Stopp war das Nordseebad Wremen. Auf der "Museumsinsel" das kuriose Muschelmuseum sowie das Museum für Wattenfischerei besichtigt, und anschließen zum Kleinen Preußen im Wremer Hafen. Der Turm ist eine Nachbildung des im letzten Jahrhundert hier für die Seefahrt mit seinem Leuchtfeuer stehende Leuchtturm. Die markante schwarzweiße Farbgebung, sowie die geringe Größe des Turms gaben dem Kleinen Preußen seinen Namen.
Und weiter ging die Tour immer am Deich des Wurster Landes entlang bis zum Ochsenturm bei Imsum. Der Turm ist der Rest der dort früher stehenden Kirche. Heute bietet die Aussichtsplattform direkt hinter dem Deich einen grandiosen Blich auf die Wesermündung. Durch die verheerenden Sturmfluten der letzten Jahrhunderte hat sich die Küstenlinie bis an die ehemalige Kirche heran geschoben. Die Rückfahrt ging dann über Misselwarden. Dort lag noch das Alte Pastorenhaus auf unserem Besichtigungsprogramm. Dieses alte Gebäude wurde aufwendig restauriert, und dient heute als Mittelpunkt des örtlichen Lebens. Noch ein kurzer Abstecher bei einem Rundgang durch das Dorumer Moor zu den ehemaligen Wallanlagen der Pipinsburg, und auch dieser Tag endete mit vielen Informationen über das Cuxhavener Land. 4. Tag. Zum Ende der Reise durch das Cuxhavener Land hatten wir uns als letzter Höhepunkt vorgenommen, nach Bad Bederkesa zu fahren. Aber nicht mit dem Auto! Die Museumsbahn Bremerhaven - Bederkesa sollte es sein. Als wir in Bad Bederkesa angekommen waren, fühlten wir uns in das Jahr 1950 zurück versetzt. Nicht nur der Zug stammte aus dieser Zeit, auch der Bahnhof war entsprechend hergerichtet. In Bederkesa besuchten wir das Museum, schauten uns die Stadt an und umrundeten zu Fuß den See. Zurück mit dem Zug nach Bremerhaven, und unser Reise durch das Cuxhavener Land war beendet. Sicher haben wir nicht alles gesehen. Aber unsere Zeit war begrenzt, und wir konnten uns nur das für uns interessante anschauen. Es war mit Sicherheit auch nicht
unser letzter Urlaub im Cuxhavener Land. Allein die schöne Ferienwohnung
in Dorum-Neufeld ist es wert, wieder zu kommen. Und wir bekommen bestimmt! Dann
fahren wir mit Cuxliner und Weserliner in
die Großstädte, und lassen uns mehr Zeit für die Besichtigung. |
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