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Oder-Haffkahn Emma im Museumshafen in BremerhavenNatürlich gehört auch der letzte aus Pommern stammende Haffkahn zu den Ausstellungsstücken des DSM Bremerhaven. Aus Platzgründen finden Sie diesen direkt im Alten Hafen. Der Hafenbereich grenzt direkt an den Museumshafen. Den besten Blick auf das Schiff haben Sie von der Verbindungsbrücke des Columbuscenters zum Deutschen Schifffahrtsmuseum.
Im Jahre 1992 musste der Eigner einsehen, dass der Transport von Gütern mit dem letzten seiner Art, dem Haffkahn Emma, nicht mehr rentable war. So gelangte das Schiff 1994 in das Deutsche Schifffahrtsmuseum nach Bremerhaven. Heute, nach Restaurierung ist der Haffkahn wieder seetauglich. In den letzten Jahren wurden die Masten und die Schwerter an beiden Seiten des Schiffes ausgetauscht, sowie weitere Renovierungen vorgenommen. Während der Betriebszeit des Schiffes, das nur 2 Mann Besatzung hatte, konnte sich die „Emma“ bei 240 m² Segelfläche und 3 Masten verschiedener Größen, an dehnen die Segel angebracht waren, sich mit Windkraft in den nahen Küstengewässern fortbewegen. Auf den engen Kanälen und Flüssen des Oder-Haffs wurde auf Motorkraft umgestellt. Die 3 bis zu 21 m hohen Masten konnten während dieser Zeit von senkrecht auf waagerecht gestellt, und umgeklappt werden. Nicht der Haffkahn selbst, sondern ein Beiboot mit einem 120 PS starken Motor übernahm diese Aufgabe. Dieser „Stoßer“, wie er genannt wurde, war im Bereich des Ruders und parallel zu diesem, im hinteren Teil des Schiffes festgemacht.
Auch im
Museumshafen
Bremerhaven befindet sich der
Binnenmotorschlepper Helmut. Dieser war
ebenfalls auf den Flüssen und Kanälen der früheren deutschen Ostgebiete
unterwegs. Und vielleicht hat der Schlepper irgendwann schon einmal den
Oder-Haffkahn Emma geschleppt. |
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