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Häfen in BremerhavenSchon die Namensgebung der Stadt sagt aus, das Bremerhaven allein zum Zwecke der Seefahrt wegen der günstigen Lage zu Weser, Geeste und Nordsee am heutigen Standort gegründet wurde. Im Laufe der Jahre hat sich das Hafengebiet auf Grund der immer größer werdenden Schiffe und der damit verbundenen gestiegenen Mengen an Gütern um ein vielfaches vergrößert. Die Stadt Bremerhaven war und ist auf Grund ihrer Lage an der Wesermündung von jeher eng mit dem Seehandel und der Schifffahrt verbunden. Ihr Hafenanlagen, die in ihrer über einhundertjährigen Geschichte viele Wandlungen erfuhren, haben sich zu einem bedeutenden Hafengebiet entwickelt.
Aus dem einst einzigen Hafenbecken des Alten Hafens wurde im Laufe der Jahre mit dem Neuen Hafen, den Kaiserhäfen I – III mit heutigen Logistikzentren Fruchtterminal, Containerterminal, Autoterminal und Kreuzfahrtterminal ein riesiges Hafenareal mit beachtlichem Umschlagsvolumen an Gütern für den Import und Export. Bis 1993 verfügte Bremerhaven auch über einen Erzhafen, der 1965 in Betrieb gegangen war und sich im Osthafen befand, dem heutigen Autoterminal. Das umgeschlagene Erz ging größtenteils an die Klöcknerhütte in Bremen. Während die beiden historisch ältesten Häfen heute vorwiegend für Tourismus und als Museumshafen genutzt werden, ist die wirtschaftliche Nutzung der anderen an den Handel gebunden. Der Wandel vom traditionellen Fischereihafen hin zu einem modernen Zentrum des Warenumschlages und zunehmend auch der Verarbeitung und Veredlung der Waren wurde erfolgreich vollzogen. Der Hafen bietet außerdem Werften eine Heimat und Arbeit. Eine Vorstellung über die Größe und das imposante Ausmaß der Hafenanlage bekommt der Besucher nicht nur auf den Führungen, sondern auch mit einem Blick vom Containerturm, von dem aus das Gelände gut zu überschauen ist. Aber auch auf einer Fahrradtour können Sie das Hafengelände durchqueren. Unzählige Kräne, Container sowie das geschäftige Leben auf dem Hafengelände lassen ahnen, welche Leistungen hier täglich und rum um die Uhr vollbracht werden. Nicht umsonst ist der Handelshafen nach wie vor die treibende Wirtschaftskraft in der Region.
Heute erstreckt sich das Hafengebiet parallel zur Küstenlinie zwischen dem Flughafen Luneort und dem Containerterminal im Norden über annähernd 15 km. Der Containerterminal mit seiner ca. 5 km langen Kaimauer verlängert das Gebiet auf der Seeseite noch einmal. Er zählt zu den längsten Terminals überhaupt! Vorteil dieser Anlegestellen ist, dass die Schiffe nicht erst in das Hafenbecken eingeschleust werden müssen. Containerschiffe können direkt an der Kaje der Weser zum Be- und Endladen festmachen. Ebenfalls ohne Schleusung zu erreichen ist für Kreuzfahrtschiffe die Columbuskaje. Zwischen den beiden größten Schleusen des Bremerhavener Hafengebietes, der Nord- und der Kaiserschleuse, liegt der Kreuzfahrtterminal. Hier starten Kreuzfahrtschiffe alle Größen, meistens zu Reisen in Richtung Nord- und Ostsee sowie den Nordatlantik. Nördlichster Hafen ist der Kaiserhafen. Dieser liegt zum allergrößten Teil im Gebiet der Überseehäfen, und ist somit Zollgebiet. Wie Finger sind die einzelnen Hafenbecken aneinander gereiht. So gibt es genügend Anlegestellen, um im Fruchtterminal frisches Obst aus Übersee anzulanden, oder am Autoterminal die riesigen Schiffe mit Fahrzeugen aller Art zu Be- und Endladen. Die größte Werft Bremerhavens, die Lloydwerft, ist im Kaiserhafen ebenfalls beheimatet. Hier finden sie auch den Treffpunkt Kaiserhafen. Die Kaiserhäfen sind für Schiffe über die Kaiserschleuse zu erreichen. Diese wurde vergrößert, und nach einer 3-jährigen Bauzeit im Jahre 2011 neu eröffnet.
Südlich an den Kaiserhafen angrenzend liegt der Neue Hafen. Hier haben viele Traditionsschiffe ihren festen Liegeplatz. So, wenn nicht im Mittelmeer auf Segeltour, die Alexander von Humboldt. Auch die Ubena von Bremen, ein Original Nachbau der im DSM ausgestellten Hansekogge hat ihren Liegeplatz im Neuen Hafen. Ebenso starten die Hafenrundfahrten im Neuen Hafen. Maritime Veranstaltungen wie die Sail Bremerhaven finden hier ebenfalls statt. Die Kaimauer rund um das Hafenbecken ist dann mit den schönsten und größten Segelschiff weltweit belegt. Besichtigungen sind während der Sail vielerorts erwünscht! Im südlichen Teil des Neuen Hafens befinden sich weitere touristische Angebote wie der Zoo am Meer und das Deutsche Auswandererhaus. Im Zentrum der Stadt, und an den Neuen Hafen angrenzend, beginnt der Alte Hafen. Wie schon der Name sagt, ist dieser Teil des riesigen Hafengeflechts der älteste Teil und bereits mit Gründung der Stadt entstanden. Aufgrund der zentralen Stadtlage gibt es rund um das Hafenbecken ein riesiges touristisches Angebot. Shopping ist im Columbuscenter und mit südländischem Flair im Mediterraneo möglich. Besuchen Sie das Klimahaus oder erleben Sie von der Aussichtsterrasse des Atlantic Sail City Hotels den Blick über die Hafenanlagen und das Stadtgebiet.
Etwas südlich des Museumshafens befindet sich das Alfred-Wegener-Institut für Polarforschung. Markant für das Gebäude ist die Form, die einer Schiffsbrücke nachemfunden ist. Das Forschungsschiff des Institutes, die Polarstern, hat seinen Liegeplatz im Kaiserhafen. Südlich der Geeste gelangt man über die Doppelschleuse in den Handelshafen und den Fischereihafen. Fisch aus aller Welt wird hier angelandet und verarbeitet. Im angegliederten Schaufenster Fischereihafen können Sie in einem der zahlreichen ansässigen Restaurants Fischgerichte aller Art verspeisen. Oder besichtigen Sie das Museumsschiff FMS Gera. Erleben Sie bei einem
Ausflug in die Seestadt Bremerhafen das maritime Flair in den verschiedensten
Hafenanlagen! Am besten geht dies natürlich
bei einer
Hafenrundfahrt. Ob durch die Überseehafen, die Fischereihafen oder
auf der Weser entlang der Containerkaje. Sie haben die Wahl! |
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