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Der Marktplatz von BremenDer Marktplatz der Hansestadt Bremen ist der Mittelpunkt der Stadt und gehört mit seinen historischen Bauten zu den schönsten Marktplätzen in Europa. Der Bremer Marktplatz befindet sich im östlichen Teil der Hansestadt auf der rechten Weserseite mit Orientierung nach Südosten. Mit seiner 3484 m² große Freifläche bietet einer der ältesten öffentlichen Plätze in Bremen viel Raum für den kleinen Frei- und sogar für den üppigen Weihnachtsmarkt. Auf dem Bremer Marktplatz findet heutzutage keinen täglichen Markt mehr statt. Die Bremer bezeichnen den Marktplatz als die „gute Stube“ der Stadt.
Viele Wege führen zum Marktplatz: auf der westlichen Seite geht der Platz in die Langenstraße und in die Stintbrücke über, im Norden schließen sich die Obernstraße und der Liebfrauenkirchhof am Platz an, der Grasmarkt liegt am östlichen Rand des Marktplatzes und im Süden verläuft die „Am Markt“ Straße. Der Bremer Marktplatz formt einen Trapez mit den Maßen 60 m auf der Nordostseite, 54 m im Südosten, 51 m im Nordwesten und 74 m auf der Südwestseite. So bildet der Marktplatz zusammen mit einigen anschließenden Seiten- und Nebenstraßen eine schöne, historische Fußgängerzone in der Altstadt von Bremen. Zwischen Rathaus und Roland fahren jedoch die Tram-Bahnlinien 2 und 3 in nordwestlicher Richtung.
Der Bremer Marktplatz beeindruckt Touristen und Besucher vor allem mit den alten historischen Bauten. Auf dem Platz befinden sich einige der schönsten architektonischen Objekten Deutschlands wie zum Beispiel das Wahrzeichen der Hansestadt - die Roland-Statue und das Rathaus aus dunklem Backstein, die 2004 in die UNESCO-Welterbe-Liste aufgenommen wurden. Im kulturellen Zentrum der
Hansestadt befinden sich weitere imposante Sehenswürdigkeiten wie das
Hanseatenkreuz (Bodensymbol der Stadt), das so genannte „Bremer Loch“ (eine
unterirdische, ins Pflaster eingelassene Spendenplatte), der St. Petri-Dom, die
Bronzeplastik der Bremer Stadtmusikanten, das moderne Haus der Bremer
Bürgerschaft und viele Giebelhäuser aus dem 15. Jahrhundert, der Schütting, die
steinerne Henne mit Küken im Nest als Teil der „Sage von der Bremer Gluckhenne“
u.a. |
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